Seit 1945 betreibt das US-Militär den Truppenübungsplatz Grafenwöhr/Vilseck. Die Militärpräsenz an diesem Ort, beeinflusst wirtschaftlich, infrastrukturell und gesellschaftlich die Umgebung um das Sperrgebiet. Als deutsche*r Zivilist*in steht man meist vor undurchdringbaren Toren und Zäunen und blickt fasziniert auf eine durch und durch amerikanische Parallelwelt. Die Co-Existenz der zwei Kulturen kontrastiert inner- und außerhalb des Sperrgebietes und führt zu Absurditäten und Klischees. Als interessierte Betrachterin wollte ich die Lebensrealität im und um den Truppenübungsplatz besser begreifen. 
Die Publikation richtet einen persönlicher Blick auf das Leben rund um dieses Grenzgebiet und ist der Versuch, die Atmosphäre eines Ortes nachzuzeichnen, der von militärischer Strenge und provinzieller Tristesse geprägt wird.
Die Arbeit setzt sich aus Interviews, persönlichen Tagebucheinträgen, Reportagefotografien, verschiedenen Zeitungsartikeln und historischen, teils unveröffentlichten Fotografien zusammen.

Die Arbeit wurde für den Giebichenstein Design Preis 2020 in der Kategorie 
»Beste Kommunikation« nominiert.
Das Magazin ist als Bachelorarbeit des Kommunikationsdesign im Schwerpunkt Editorial Design entstanden. Eine Veröffentlichung fand bisher nur im Rahmen der Prüfungsordnung der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle statt.